Laut der neusten Studie, die im Auftrag
des Sozialdepartementes der Stadt Zürich erstellt worden ist, „lohnen sich
die Beiträge an Kinderbetreuungseinrichtungen. Denn: Pro Franken, der
gesamthaft investiert wird, fliessen zwischen 3 und 4 Franken an die
Gesellschaft zurück. Dazu kommen noch die positiven Auswirkungen, die sich
nicht in Franken und Rappen bemessen lassen.“ Ein breites Angebot von
familienergänzenden Kinderbetreuungseinrichtungen ist das beste
Standortmarketing für die Region. Es bringt verschiedensten Beteiligten einen
Nutzen:
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Tendenziell sind Kinder, die eine
Kinderbetreuungseinrichtung besucht haben, stärker sozial integriert
·
Qualitativ gut geführte Einrichtungen können
einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kinder leisten
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verbesserte kognitive und motorische Fähigkeiten
-
verbesserte soziale Kompetenzen (vor
allem bei Einzelkindern)
-
verbesserte sprachliche Fähigkeiten
®
was wiederum zu grösseren schulischen Erfolgen führen kann
·
Allein aufwachsende Kinder oder Kinder
aus kürzlich eingewanderten Familien werden im Prozess der Integration und
Sozialisation positiv unterstützt (4 von 10 Kinder wachsen als Einzelkinder
auf, über 40% der Ehen werden geschieden)
·
Die Phase der Einschulung geht häufig
einfacher
·
Ziel ist:
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die soziale und wirtschaftliche Lebenstüchtigkeit
der Kinder zu erreichen
-
Kinder sollen kein Armutsrisiko sein
·
es besteht die Möglichkeit, die
Familienphase mit der Erwerbsarbeit zu verbinden (41% der kinderlosen Familien
hätten Kinder, wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser und die
Betreuungsangebote flächendeckender wären)
·
Familien, die auf zwei Einkommen
angewiesen sind (zwischen 6 und 7% sind working poors), erhalten ökonomische
Unabhängigkeit
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Alleinerziehende (steigende
Scheidungsrate über 40%) können finanziell selbständig bleiben
·
Höhere Erwerbsbeteiligung und
Erwerbseinkommen
·
Langfristig besserer Lohn und
Arbeitsmarktchancen
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dank zusätzlichem Verdienst kann die
Alterssicherung vermehrt aus eigener Kraft und ohne AHV-Zusatzleistungen
gedeckt werden (bessere soziale Sicherung, Säule 2 und 3)
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geringere soziale Isolation durch
Kontakte unter den Eltern
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verbesserte Integration von
Immigrationsfamilien
·
die Familie wird präventiv unterstützt
und gestärkt
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erhöhte Lebensqualität
Firmen
·
verfügen über mehr qualifizierte
Arbeitskräfte
·
können weiterhin von den Qualifikationen
und dem firmenspezifischen Wissen ihrer Mitarbeiter/innen profitieren
·
Fluktuationskosten werden geringer
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Erhaltung des Humankapitals
· Erhöhte Attraktivität als Arbeitgeber
Gemeinde/Steuerzahler/innen
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Erhöhte Steuereinnahmen durch Beschäftigte
in Kinderbetreuungseinrichtungen
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Erhöhte Steuereinnahmen durch zusätzliche
Erwerbstätigkeit der Eltern
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Erhöhte Leistungen an die
Sozialversicherungen und die AHV durch die Eltern und ihre Arbeitgeber
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Da sich die Eltern nicht vom Arbeitsmarkt
zurückziehen müssen, bestehen Aufstiegschancen, was künftig zu höherem Lohn
und zusätzlichen Steuern kommt
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Eingesparte öffentliche Ausgaben für
die Sozialhilfe
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Weniger Ausgaben für
Sonderschulmassnahmen durch frühzeitige Integration und Früherkennung von Auffälligkeiten
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Ein attraktives Angebot an familienergänzenden
Betreuungseinrichtungen trägt zur Attraktivität der Region/Gemeinde als
Arbeits- und Wohnort bei (Standortattraktivität)
·
Erhaltung des Humankapitals
Öffentliche Kinderbetreuung ist kein
Ersatz für die Familie. Sie fördert aber die Chancengleichheit und die
Integration vieler Kinder in unserer Gesellschaft. Sie wirkt präventiv.
Kinderkrippen, Horte, Tagesschulen und Mittagstische müssen zur Selbstverständlichkeit
werden. In Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden sind Initiativen von Privaten,
Firmen und Elternvereinigungen zu fördern und unterstützen.